Verfasst am 23.09.2009 09:31:18 Uhr Kleiner Engel
Kleiner Engel
Kleiner Engel, warum nur mussten sie Dich so quälen?
KLeiner Engel, warum nur haben sie Dir das angetan?
KLeiner Engel, ich weiß, ich kann es Dir nicht nehmen,
KLeiner Engel, aber ich bin hier, bin da, auch wenn oft fern.
KLeiner Engel, ich bin hier, bin bei Dir,
KLeiner Engel, in meinen Gedanken, in meinen Gebeten.
KLeiner Engel, ich bin da für Dich, so gut ich es kann,
KLeiner Engel, hab keine Angst, ich fordere nichts dafür!
KLeiner Engel, ein Licht, das zünde ich Dir an,
KLeiner Engel, es soll leuchten Dir in der Nacht.
KLeiner Engel, und einen Traum den sende ich Dir,
KLeiner Engel, von einem Leben im Sonnenschein und Glück.
Kleiner Engel, beginne zu fliegen in weite Höhen,
KLeiner Engel, der Sonne und dem Himmel, dem Glück entgegen.
KLeiner Engel, breite deine Flügel aus,
KLeiner Engel, flieg hinaus in die schöne große weite Welt,
KLeiner Engel, Deinen Wünschen und Träumen entgegen.
Verfasst am 20.09.2009 10:38:23 Uhr Mein liebes Kind
Dies ist für meinen Kleinen, der da ganz tief in mir steckt, und der endlich auch leben, gesehen werde möchte und nie konnte, weil er hinter einem unsichtbaren inneren Panzer verbannt war...
Mein liebes Kind...
Wer bist du, der da noch in mir wohnt, in meinem Herzen, in meiner Seele?
Wer bist du, der immer wieder versucht zu gewinnen?
Wer bist du, der so klein, so zerbrechlich, so ängstlich wirkt?
Wer bist du, der sich bei allen Schwierigkeiten, die sich ergeben, einfach zurückzieht, einfach abwartet und hofft, das da jemand kommt, der sagt: Du brauchst keine Angst zu haben, ich bin da, um dich zu beschützen.
Wer bist du, der immer wieder Angst hat, das man dich nicht mag, wenn du etwas tust oder sagst, das nicht der Norm entspricht.
Wer bist du, der immer die Sorge hat, nicht ernst genommen zu werden, die Furcht, es nicht allen recht machen zu können.
Ich möchte dich so gern in den Arm nehmen und dir sagen, wie sehr ich dich liebe, wie sehr ich dich schätze, wie sehr ich dich ernst nehme, auf deine Sorgen höre, dir dein Ängste einfach wegpuste.
Ich möchte dir so gern sagen, das du beruhigt groß werden kannst, das es nichts gibt, vor dem du dabei Angst haben mußt.
Ich möchte dir sogern sagen, das es etwas wunderbares ist, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.
Seine eigenen Entscheidungen zu treffen - nicht immer angenehm - aber etwas wunderbares.
Ich möchte dir so gern sagen, das wir zusammenleben können, das wir uns ergänzen, und nicht gegeneinander kämpfen müssen.
Ich möchte dir so gern sagen, das du ein toller kleiner Junge bist, der seine Sache einfach wunderbar macht. Und das du das Recht dazu hast, dich zu Wort zu melden, wenn du glaubst, nicht gehört zu werden.
Ich möchte dir so gern sagen, das du viel Leid erfahren hast, das dir vielleicht oft auch unrecht getan wurde.
Ich möchte dir so gern sagen, das dir in deinem früheren Leben vielleicht die Chance genommen wurde, selbstständig zu werden, Entscheidungen zu fällen.
Ich möchte dir so gern sage, das es dir so, wie du es erlebt hast, einfach nicht möglich war, anders zu handeln, als du gehandelt hast.
Aber ich möchte dir auch sagen, das es jetzt vorbei ist, das du jetzt anfangen mußt, deinen eigenen Weg zu suchen. Das aus dem Kind ein erwachsener, reifer Mann geworden ist.
Humorvoll, fröhlich, lebenslustig, gefühlvoll, ehrlich, melancholisch, zärtlich, sensibel, freundlich.
Aber oft auch wütend, eingeschnappt, verletzlich, aufbrausend, weinerlich, träge, nicht belastbar, depressiv, ängstlich.
Und dass das alles Eigenschaften sind, die zusammen gehören - weil sie zu dir gehören und du ohne sie nicht existieren kannst, ob positiv oder negativ.
Du bist erwachsen geworden, liebes Kind!
Aber das heißt nicht, das du nicht mehr Kind sein darfst, das du nicht mehr herumalbern, Witze reißen und Schabernack treiben darfst.
Oder auch ängstlich und unsicher sein, eine Schulter zum Anlehnen, einen Arm zum Festhalten suchen darfst.
Du bist ich und ich bin du, und ich liebe dich, aber ich brauche meinen Raum zum Erwachsen sein - und ich werde dir deinen geben zum Kindsein...
Verfasst am 19.09.2009 17:05:59 Uhr Tränen
Tränen
Soviele Tränen,
niemals geweint.
Die Augen sind nass,
doch sie dürfen nicht weinen...
Soviel Trauer,
niemals gelebt.
Tief in mir drin,
doch sie darf nicht heraus...
Wenn ich sie ließe,
was wäre dann?
Würde es jemals wieder aufhören?
Soviele Gefühle,
versteckt und eingeschlossen,
so tief in mir drin...
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